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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz Kim Lara Kuhla, Heilpraktikerin für Psychotherapie Amandastraße 34, 20357 Hamburg Stand: 06.11.2026

 

1. Geltungsbereich 1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Kim Lara Kuhla, Heilpraktikerin für Psychotherapie (im Folgenden „Therapeutin“), und ihren Klient:innen über psychotherapeutische Leistungen nach dem Heilpraktikergesetz. Das gilt für Termine in der Praxis ebenso wie für Online-Sitzungen per Video. 1.2 Abweichende Bedingungen der Klient:innen gelten nur, wenn die Therapeutin ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

 

2. Vertragsgegenstand und Behandlungsvertrag 2.1 Zwischen der Therapeutin und den Klient:innen kommt ein Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 630a ff. BGB zustande. Der Vertrag kommt zustande, wenn ein Termin vereinbart oder ein Erstgespräch wahrgenommen wird. 2.2 Das Angebot umfasst insbesondere: a) Erstgespräch b) Angsttherapie c) Traumatherapie d) Begleitung bei Geburtstrauma e) Begleitung bei postnatalen Ängsten f) Trauerbegleitung 2.3 Die Therapeutin arbeitet unter anderem mit Anteilsarbeit, körperorientierten (bottom-up) Methoden, Angsttherapie nach Klaus Bernhardt, Auflösender Hypnose sowie gegebenenfalls EMDR. Welche Methoden zum Einsatz kommen, wird gemeinsam und abgestimmt auf die persönliche Situation entschieden. 2.4 Die Therapeutin schuldet eine fachgerechte Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch keinen bestimmten Erfolg. Heilungs- oder Erfolgsversprechen werden nicht gegeben. 2.5 Die Behandlung ersetzt keine ärztliche, fachärztlich-psychiatrische oder psychologisch-psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung, wo diese angezeigt ist. Bei körperlichen Beschwerden empfiehlt die Therapeutin eine ärztliche Abklärung. Liegen Hinweise auf eine Erkrankung vor, die eine Behandlung durch Fachärzt:innen für Psychiatrie oder durch Psychologische Psychotherapeut:innen erfordert, weist die Therapeutin darauf hin. Laufende ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlungen sowie die Einnahme verordneter Medikamente sollen ohne Rücksprache mit den Behandelnden nicht abgebrochen oder verändert werden. 2.6 Die Therapeutin kann eine Behandlung ablehnen oder beenden, wenn das Anliegen außerhalb ihres fachlichen oder rechtlichen Rahmens liegt oder kein ausreichendes Vertrauensverhältnis besteht. In diesem Fall bemüht sie sich, auf geeignete Alternativen hinzuweisen.

 

3. Krisen und Notfälle Die Praxis bietet keine Krisen- oder Notfallversorgung an. In akuten Krisen wenden sich Klient:innen bitte an den Notruf 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117, die nächste psychiatrische Klinik oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222).

 

4. Mitwirkung der Klient:innen 4.1 Eine wirksame Zusammenarbeit setzt die aktive Mitwirkung der Klient:innen voraus. 4.2 Klient:innen informieren die Therapeutin über bekannte Vorerkrankungen, laufende ärztliche oder psychotherapeutische Behandlungen sowie Medikamente, soweit diese für die Behandlung von Bedeutung sein können.

 

5. Honorar und Zahlungsbedingungen 5.1 Die Höhe des Honorars richtet sich nach der zum Zeitpunkt der Behandlung gültigen Preisliste, die vor Behandlungsbeginn mitgeteilt wird. Erstgespräch: 30 Minuten, kostenfrei Sitzung: 60 Minuten; der Preis wird bei Vertragsabschluss genannt. 5.2 Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Behandlungen bei Heilpraktiker:innen für Psychotherapie in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen, Zusatzversicherungen oder Beihilfestellen erstatten die Kosten unter Umständen ganz oder teilweise. Klient:innen klären eine mögliche Erstattung bitte vor Behandlungsbeginn selbst mit ihrer Versicherung. 5.3 Der Honoraranspruch besteht unabhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Versicherung oder Beihilfestelle die Kosten erstattet. 5.4 Die Zahlung erfolgt per Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung per Überweisung zu begleichen. Die Rechnung wird nach jeder Sitzung gestellt.

 

6. Terminvereinbarung, Absagen und Ausfallhonorar 6.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich und werden ausschließlich für die jeweiligen Klient:innen reserviert. 6.2 Termine können bis 24 Stunden vorher kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Die Absage ist per E-Mail, WhatsApp oder SMS möglich. 6.3 Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 65 Euro berechnet. Das gilt nicht, wenn der Termin anderweitig vergeben werden konnte. Klient:innen steht es frei nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Für das kostenfreie Erstgespräch wird kein Ausfallhonorar berechnet. 6.4 Bei Verspätung von Klient:innen verkürzt sich die Sitzung entsprechend. Das volle Honorar bleibt bestehen. 6.5 Muss die Therapeutin einen Termin absagen, wird so früh wie möglich ein Ersatztermin angeboten. Weitere Ansprüche entstehen daraus nicht.

 

7. Online-Sitzungen 7.1 Online-Sitzungen finden über einen datenschutzkonformen, verschlüsselten Videodienst statt. Die Zugangsdaten werden vor dem Termin mitgeteilt. 7.2 Klient:innen sorgen für eine stabile Internetverbindung und einen ruhigen, ungestörten Ort, an dem sie sich sicher fühlen. 7.3 Sitzungen dürfen von keiner Seite aufgezeichnet werden. 7.4 Bricht eine Sitzung aus technischen Gründen ab, die im Bereich der Therapeutin liegen, wird die ausgefallene Zeit nachgeholt oder nicht berechnet.

 

8. Schweigepflicht 8.1 Die Therapeutin behandelt alle Informationen, die ihr im Rahmen der Behandlung anvertraut werden, vertraulich. Sie gibt diese nur weiter, wenn Klient:innen sie ausdrücklich schriftlich davon entbinden oder wenn eine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe besteht. 8.2 Zum Zweck der Qualitätssicherung kann die Therapeutin Fälle in anonymisierter Form in Supervision oder Intervision besprechen.

 

9. Dokumentation 9.1 Die Therapeutin führt eine Behandlungsdokumentation gemäß § 630f BGB und bewahrt diese für die gesetzliche Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung auf. 9.2 Klient:innen haben gemäß § 630g BGB das Recht auf Einsicht in ihre Behandlungsdokumentation.

 

10. Beendigung der Behandlung 10.1 Klient:innen können die Behandlung jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden. Bereits erbrachte Leistungen und Ausfallhonorare nach Ziffer 6 bleiben davon unberührt. 10.2 Die Therapeutin kann die Behandlung aus wichtigem Grund beenden, insbesondere in den Fällen von Ziffer 2.6 oder bei wiederholtem Zahlungsverzug.

 

11. Haftung 11.1 Die Therapeutin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. 11.2 Im Übrigen haftet die Therapeutin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. 11.3 Für Gegenstände, die Klient:innen in die Praxis mitbringen, übernimmt die Therapeutin keine Haftung, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

12. Datenschutz Personenbezogene Daten und Gesundheitsdaten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO, verarbeitet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung, die auf der Website abrufbar ist und vor Behandlungsbeginn ausgehändigt wird.

 

13. Schlussbestimmungen 13.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. 13.2 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 13.3 Der Gerichtsstand richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

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